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Abies grandis - Große Küstentanne, Riesentanne

Heimat:

Wuchs:



Standort und
Bodenansprüche:
Nordamerika-Nordwest Küstenform: British Columbia bis Oregon                
Inlandsform: British Columbia, Montana und Idaho
Sehr raschwüchsiger und mächtiger Baum mit schmaler Krone. In der Heimat bis 90 m (100 m) hoch; in Europa werden Höhen über 50 m erreicht.

Die große Küstentanne ist eine Halbschattholzart mit geringem Lichtanspruch in der Jugend, die auf nahezu allen Böden gedeiht. Nur starker Kalkgehalt und Staunässe werden gemieden. Optimales Wachstum erreicht sie auf lockeren Substraten mit guter Wasserversorgung. Doch auch trockene und schwerere Böden werden erfolgreich besiedelt. Herkünfte aus dem Cascadengebirge sind weitgehend hart gegenüber Winter- und Spätfrösten. Die sehr raschwüchsigen Herkünfte von der Pazifikküste und Süd-Oregon-Herkünfte sind für den Anbau in Österreich weniger empfehlenswert.
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Verwendung:



Im Forst:


Durch das rasche Wachstum ist die Küstentanne fast ausschließlich für den forstlichen Anbau interessant. Für eine eventuelle Christbaumzucht in trockenen und frostgefährdeten Lagen wären langsamwüchsige Inlandsherkünfte zu empfehlen.


Sie bringt auf lockeren, gut durchwurzelbaren Böden mit ausreichender Wasserversorgung sogar höhere Wuchsleistungen als die Douglasie. Zwar zeigt sie ein geringeres Jugendwachstum, holt diesen Rückstand aber im Dickungsstadium ein und übertrifft die Douglasie im Baumholzalter. Dabei spielt die Frage der verwendeten Herkunft eine ebenso entscheidende Rolle, wie dies bei der Douglasie der Fall ist. Die Riesentanne ist jedoch wesentlich frosthärter und so können für den forstlichen Anbau Herkünfte empfohlen werden, die näher zur Küste liegen. Jedenfalls ist sie in ihrer Leistungsfähigkeit bei unterschiedlichsten standörtlichen und klimatischen Bedingungen, besonders aber auf armen und trockenen Böden den heimischen Nadelholzarten weit überlegen.Weiters kann sie über Zierreisig, Weihnachtsbäume und große Vornutzungsmassen schnelle Erträge in kurzen Umtriebszeiten erbringen. Ihre bodenpflegliche Nadelstreu trägt zudem wesentlich zu Erhaltung der Produktionskraft der Böden bei. Auch wird sie in Europa bisher kaum von Schädlingen befallen. Entwickelt nur auf gut durchlüfteten Böden ein Tiefenwurzelsystem, das der heimischen Weißtanne weitgehend entspricht. Durch mechanische Widerstände und Sauerstoffmangel wird die Wurzelbildung jedoch stark beeinträchtigt, so daß auf staunassen und pseudovergleyten Standorten eine wesentlich schwächere Durchwurzelung stattfindet. Sie ist somit auf diesen Böden ebenfalls windwurfgefährdet und kann als Ersatz der Weißtanne zur Stabilisierung von Fichtenbeständen keinesfalls empfohlen werden.
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Abies homolepis - Nikkotanne

Heimat:

Wuchs:


Standort und
Bodenansprüche:
Japan

Hoher Baum mit regelmäßig aufgebauter, pyramidaler Krone. In der Heimat bis 40 m; in Europa 20 - 30m hoch werdend.

Liebt in der Jugend Schatten, später sonnige Standorte, jedoch mit hoher Luftfeuchtigkeit; gegen große Hitze ist sie empfindlich. Bevorzugt werden feuchte und nahrhafte Substrate, allgemein jedoch sehr anpassungsfähig und anspruchslos; leichter Kalkgehalt wird toleriert. Auch Ruß und Staub werden relativ gut vertragen.
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Verwendung:

Aufgrund ihres schmalen Wuchses und ihrer Widerstandsfähigkeit auch gegen Tannenläuse eignet sich die Nikkotanne gut als Ziergehölz im städtischen Bereich.
Sie treibt von allen Tannenarten am spätesten aus und ist aus diesem Grunde in Kulturen mit häufig auftretenden Spätfrösten eine gute Alternative. Auch der schmale und regelmäßige Wuchs, sowie ihre Widerstandskraft gegenüber Lausbefall machen sie attraktiv. Negativ bewertet wird häufig die hellgrüne Nadelfarbe. Sie ist aber mit entsprechenden Düngemaßnahmen vor dem Verkauf zu korrigieren. Beim Anbau sollte die Vorliebe dieser Tanne für luftfeuchte Lagen unbedingt beachtet werden.
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